Geschichte(n) unter Tage – Orte nationalsozialistischer Zwangsarbeit (virtuell) erforschen mit goAIX!

Welche Geschichten dominieren die Aachener Region? Jeder und jede kennt sicherlich die zahllosen Erzählungen zu Karl dem Großen, die in der Stadt und der Städteregion omnipräsent sind. Wesentlich näher an unserer Zeit und von maßgeblicher Bedeutung für das gesellschaftliche und wirtschaftliche Bild, das die Region heute bietet, ist jedoch die Geschichte des (Steinkohle-) Bergbaus, die Lernende von Schule und Universität viel eher mit dem Ruhrgebiet als mit der Städteregion Aachen verbinden.

Vor dem Hintergrund ihrer grundsätzlichen Zielsetzung, angehende Lehrkräfte der gesellschaftswissenschaftlichen Fächer mit zeitgemäßen didaktischen Ansätzen zur Arbeit mit Wirkorten vertraut zu machen, bereitet die Lehr-Lern-Gelegenheit der Didaktik der Gesellschaftswissenschaften der RWTH Aachen goAIX! – historische Orte erforschen seit dem Sommersemester 2021 in enger Kooperation mit dem ENERGETICON, und dem Grube Anna Bergbauinformationszentrum ein Lernangebot vor, in dem Schüler*innen die Geschichte des Bergbaus und insbesondere der Bergleute im Aachener Revier erforschen können.

Der Schwerpunkt unserer Arbeit liegt dabei auf der Bergarbeit im Zweiten Weltkrieg sowie der Erinnerung an die nationalsozialistische Zwangsarbeit unter Tage. Dafür suchen wir Sie!

Haben Ihre Eltern oder Großeltern in der Zeit des Krieges unter Tage gearbeitet und Ihnen davon erzählt? Dann würden wir uns sehr freuen, wenn Sie uns an diesen Erinnerungen teilhaben lassen – in welcher Form auch immer Sie dies wünschen.

Kontaktieren Sie uns gerne:

  • telefonisch: 0241 – 80 27146
  • per Mail: goaix@ipw.rwth-aachen.de
  • postalisch: goAIX! – historische Orte erforschen, Institut für politische Wissenschaft, Theaterstraße 35-39, 52062 Aachen
  • Auf Wunsch und je nach pandemischer Lage vereinbaren wir gerne auch einen persönlichen Termin

Ihre Erinnerungen können dazu beitragen, Schüler*innen und Studierenden einen Einblick zu geben in eine Zeit, deren Spuren immer weiter verschwinden. Vielen Dank für Ihre Unterstützung.